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10 Jahre Essen gehn!

Von René Grüninger

10 Jahre Essen gehn!

Mit der neuen Edition werden es zehn Jahre sein, dass die «Essen gehn!»-Bücher erscheinen.

Dieses Jubiläum ist ein Grund zum Feiern. Mit einem Bildband. Dieser enthält sämtliche 353 Portraits, die seit 2008 in den Essen gehn!–Büchlein zu sehen waren. Geschossen hat sie alle der Fotograf Basil Stücheli; mit seinen verspielt-verrückten Bildern der Wirtsleute und ihrer Mitarbeitenden hat er das Markenzeichen der Essen gehn!-Büchlein geschaffen. Aus Stüchelis Bildern spricht vitale Gastfreundschaft, Kreativität und Begeisterung. Sie wirken als sinnliche Einladung, in den Lokalen einzukehren. Aber auf keiner einzigen der Fotografien ist ein Gericht zu sehen. Dies ist mehr als bemerkenswert im Zeitalter des Foodporns, der fotografischen Ersatznahrung – es ist ein wahres Kunststück. Das Buch ist auch ein Dankeschön an die Restaurantbetreiber, die bei den insgesamt 31 Ausgaben aller Titel mitwirkten. 

Zum Jubiläumsbuch


Ideales Geschenk

Von René Grüninger

Ideales Geschenk

Jetzt können Sie die Essen-gehn-Büchlein bereits als Geschenk bestellen. In eine schwarze Schachtel verpackt, mit einem Silberkleber versehen und einer passenden Grusskarte ist das Geschenk schon fix und fertig. Sie brauchen nur noch Ihre Lieblingskarte zu wählen und darauf ein liebes Wort an den Empfänger schreiben.

Geschenkkarte


Tellplatz 3

Von René Grüninger

Tellplatz 3

Zurzeit wächst eine Generation von Gastronomen heran, die völlig neue Wege geht. Es gibt die, die ausgesprochen kreativ kochen und jene, die in besonders ausgefallene Locations einziehen. Und dann gibt es noch die, wie die Leute vom Tellplatz 3, die wagemutig das Unmögliche möglich machen: Ist es ein Laden, ein Café, ein Take-Away, ein Catering, eine Gartenbeiz? Es ist keines von all dem, sagen Simone Busch und Valentin Schiess, es ist alles zusammen. Der Tellplatz 3 – so heisst das Lokal, wie auch die Adresse – strotzt vor Lebensfreude und Genuss. Charaktervolle Käse, vergessene Würste, würzige Salate, wiederentdeckte Spezereien, hausgebackene Wähen und Kuchen, erlesene Weine und last not least das selbstgebraute Bier. Und das alles dank aufwändiger, fachkundiger Recherche in der Region und bei kleinen Produzenten. Das Gundeli vaut le détour!


Die jungen Berner Gastronomen feiern ihre zehn Jahre

Von René Grüninger

Die jungen Berner Gastronomen feiern ihre zehn Jahre

Am Anfang stand die kulinarische Reise. Begonnen hatte sie einst 2007 im charmanten «Le Beizli» in Liebefeld. Mittlerweile führt sie quer durch Bern: Vom Süden her «zum Schloss», über den «Eiger» zwischen Mattenhof und Monbijou, bis in den Norden ins… genau: «Du Nord». Die Rede ist natürlich von der «KG Gastrokultur» und diese feierte erst kürzlich ihr 10-Jahre-Jubiläum.

 

Seit Anbeginn haben die Jungunternehmer Wert darauf gelegt ihren Lokalen entweder den gewachsenen Charakter, die eigene Patina zu belassen oder ihnen eine ganz eigene spezifische Atmosphäre zu verpassen. Das macht sie jedes auf seine Weise einmalig und besonders. Und genau so abwechslungsreich wie die Restaurants sind auch die kulturellen Anlässe, die darin stattfinden.

 

In diesem Sinne feierten vor kurzem die vier Teilhaber Regula Keller, Michel Gygax, Marc Häni und Igor Gaic mit einem fulminanten Fest. Geladen waren nicht nur die Teams der fünf Restaurants, sondern auch die Gäste, die Lieferanten und viele andere Freunde des Hauses. Gefestet wurde natürlich auf dem Parkett der ersten Stunde, nämlich im «Le Beizli». Auch wir von «Essen gehn!» möchten an dieser Stelle herzlich gratulieren und uns für die treue und schöne Zusammenarbeit bedanken! Mit Speis, Trank und Tanz – die Reise geht weiter!

 

KG Gastrokultur GmbH, Könizstrasse 161, 3097 Liebefeld, Website: kggastrokultur.ch


Im Kirchenfeld: Rezepte und Geschichten

Von René Grüninger

Im Kirchenfeld: Rezepte und Geschichten

Eine tiefe Schlucht hat die Aare im Laufe der Jahrtausende gegraben und damit die berühmte Schlaufe geschaffen, in der die schöne Stadt Bern steht. Um leicht in die Stadt hinein und heraus zu kommen, mussten einige Brücken gebaut werden. Ein Meisterwerk hoher Ingenieurskunst ist etwa die Kirchenfeldbrücke, die die Altstadt über die Aare hinweg mit dem Kirchenfeldquartier verbindet. Dort am südlichen Brückenkopf wurde 1882 für die Bauarbeiter eine Kantine eröffnet, die sich nach und nach zu einem Gasthaus entwickelte. 
In den über zwanzig Jahren ihrer Tätigkeit haben Charlotte und Maurice Rota ein Restaurant daraus gemacht, wo die Atmosphäre stimmt, die Bedienung herzlich ist und das Angebot überraschend. Fragen Sie aber nicht nur nach der Menükarte, sondern auch nach dem Buch, das Maurice Rota vor kurzem herausgebracht hat. Es enthält die spannende Geschichte des Hauses, seine Rezepte und kuriose Quartier-Anekdoten.


The Artisan

Von René Grüninger

The Artisan

Wenn mich jemand bitten würde, ihm in Zürich ein Lokal zu nennen, das nicht nur neu, sondern innovativ und anders ist und sich abhebt vom bisherigen, da fiele mir sofort The Artisan ein. Hier haben junge Gastronomen in einem Neubau (!) eine grüne Oase geschaffen. Ob man drinnen sitzt unter hängenden Gärten oder auf der Terrasse mit den mit Kräutern bepflanzten Töpfen, man fühlt sich sofort wohl. Hier hat das artisanale Menü eine Bandbreite die von geröstetem Knochenmark, Randen-Amaranth-Falafel, langsam gegarter Weidelammschulter, Quinoa-Linsen-Power-Burger bis zum veganen Tonkabohnen-Glacé reicht. Auf der bemerkenswerten Weinkarte ist eine Vorliebe für noch unbekannte Winzer nicht zu übersehen.

 

 


Jubiläums-Apero

Von René Grüninger

Jubiläums-Apero

«Haberbüni» heisst das Restaurant und was damit gemeint ist, verstehen sogar Nichtberner. Auf dieser «Büni» zu sitzen und zu «habere» ist ein ganz besonderes Vergnügen, und das seit zwanzig Jahren. So lange ist es her, seit Markus Schneider begonnen hat, den am Stadtrand gelegenen Bauernhof zu verzaubern.

Die Liebe zum Anwesen, das Herz für die Küche und die Freundschaft mit den Gästen haben die Haberbüni über die Jahre zu einem ganz speziellen Ort gemacht. Das soll nun gefeiert werden, und zwar am Donnerstag, 17. August 2017, mit einem einmaligen Sommerapéro. Geladen sind die Nachbarn, die Stammgäste von fern und nah, die Freunde des Hauses, aber auch die Gelegenheitsgäste und die Lieferanten. Die befreundete Weinhandlung Cultivino im Parterre lässt es sich nicht nehmen, ein paar Extratropfen zum 20. Geburtstag auszuschenken und das Sonic Jazz Ensemble wird ein paar schräge Dissonanzen in die Sommernacht schicken.

Einlass zum Jubiläums-Apéro ab 18 Uhr. Ab 20 Uhr Abendessen vom Oklahoma-Grill, Fr. 28.– pro Person.

Haberbüni, Könizstrasse 175, 3097 Bern-Liebefeld, Tel. 031 972 56 55, www.haberbueni.ch

Markus Schneider, Wirt und Unternehmer, freut sich auf die nächsten zwanzig Jahre.

In diesem Idyll wird nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal gefeiert, doch am 17. August 2017 ganz besonders.

 

 


Von Florentinern – jetzt im Restaurant Veranda in Bern zu geniessen

Von Daria Lötscher

Von Florentinern – jetzt im Restaurant Veranda in Bern zu geniessen

Florenz mit seiner Kulturgeschichte schenkt seinen Namen verschiedensten Produkten. Florentiner sind nicht nur Damenstrohhüte mit schwingender Krempe oder besondere
Glasgefässe fürs Labor. So heissen auch Intarsien, ein Diamant oder eine Taubenrasse ... Auf der neuen Verandakarte finden sich weisse Florentiner als Begleitung eines dunklen Schokomousse.
Das zarte Mandel-Schoko-Gebäck scheint tatsächlich aus Italien zu kommen. Traditionelle Firenzini gehören zu den typischen Dolci der Region und begleiten traditionellerweise süsse Getränke wie Kakao. Die Zutaten neben Mandeln und Schokolade sind Honig und auch mal kandierte Früchte. Als kleine süsse Häufchen thront die leckere Masse auf der Kuvertüre, die auf der Unterseite gewellt gegossen wird. Das Gebäck kommt ganz ohne Mehl aus. Unser weisser Florentiner ist eher flach und muss ein bisschen an den Zähnen kleben – damit der Genuss lange dauert ...

www.veranda-bern.ch

 

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